Hip Hop & Diversität Teil 1



Interkulturelles Lernen, interkulturelle Kompetenzen oder Diversity Management sind in unserer Gesellschaft gefragt wie noch nie. Die Fähigkeit, in einer komplex gewordenen Welt, wo man gerne mal alles über einen Kamm schert, differenzieren zu können und Zusammenhänge zu verstehen,
gehört hierbei sicherlich zu einer Schlüsselqualifikation.

 Was ist „Kultur“, vor allem „meine Kultur“? Wer ist „wir“? Wer sind „sie“? Wie soll man mit Verschiedenartigkeit umgehen und wie können wir sie positiv nützen?

Das sind nur einige der Fragen, die in diesen Seminaren zu beantworten versucht werden. Die Seminare verfolgen folgende Ziele: 1. Den Rahmen definieren Als erstes wird versucht die Begriffe,  über die man häufig in Rahmen der Interkulturalität spricht, zu definieren: Migration, Integration, Partizipation, Kultur, Werte, Anpassung… 2. Eigene Kultur kennenlernen Bevor der Mensch über andere Kulturen lernt, soll er erst sich selber und seine eigene (individuelle) Identität definieren, die meistens sehr vielschichtig ist. Die Erfahrung zeigt, dass, wenn Menschen ihre eigene Kultur (für sich) definieren und besser kennen lernen, sie empfänglicher für andere Kulturen werden. 3. Sensibilisierung

Für einen Moment die eigene „kulturelle Brille“ abnehmen und mich in „den/die Andere/n“ hineinzuversetzen versuchen. Nicht alle Menschen sehen alle Dinge gleich und nicht jeder Mensch wächst unter den gleichen Bedingungen auf.

4. Offenes Gespräch

Ein weiteres, wichtiges Ziel ist es eine Möglichkeit zu schaffen über diese Themen offen und ehrlich zu sprechen, ohne gleich als „Nazi“ oder „Gutmensch“ verunglimpft zu werden.

5. Sachlichkeit

Oft haben Menschen Angst empfinden vor dem, was sie nicht kennen. Wenn wir jedoch nach möglichen Lösungen für unsere Herausforderungen suchen, können sie hinderlich sein. Die „aus dem Bauch“ geführte Diskussion soll deshalb auf eine sachliche Ebene gebracht werden, damit man realitätsbezogen an Lösungsansätzen arbeiten und Perspektiven bieten kann.

Die Methoden sind wie der Inhalt vielfältig und an die gewünschte Länge und das Publikum angepasst: Eine Einleitung mit Grund- und Basiswissen zum Thema, Diskussionsrunden, Gruppenarbeit, Fotos und Kurz-Videos, Rollenspiele usw.

Hip Hop Video

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Hip Hop & Diversität Teil 2

Nachdem wir bereits einen Workshop zum Thema „Hip Hop und Vielfalt“ an der Schule durchgeführt haben, bei dem die SchülerInnen sich mit ihrer Identität

auseinandergesetzt haben und die Möglichkeiten hatten sich selber kreativ zu verwirklichen, wollen wir eine Fortsetzung anbieten.

Dieses Mal sollen die SchülerInnen sich mit Hip Hop und seiner Entstehung auseinandersetzen. In diesem Workshop sollen dadurch dabei auch Themen wie Migration, Anti-Rassismus, Gewalt, Zivilcourage, „black history“ und die Bürgerrechtsbewegung (Martin Luther King, Malcolm X) behandelt werden.

WARUM?
Hip Hop ist bereits seit Jahrzehnten ein Sprachrohr der Jugend weltweit. Es eignet sich perfekt dazu Situationen aus dem Leben auf einfachste Art und Weise in Form eines Raps zu verarbeiten.

Die oben angeführten Inhalte bieten außerdem die Gelegenheit sich kreativ und indirekt mit der eigenen Identität und Alltagsproblemen auseinanderzusetzen: Rassismuserfahrungen, Gewalt, die eigenen Vorurteile.

Die Jugendlichen lernen, wie sie Inhalte und Anliegen präsentieren und in Texte verpacken können. Sie analysieren gemeinsam Videos und Texte, sie lernen voneinander.  Sie verfassen eigene Texte, die sie präsentieren und bekommen dafür auch Feedback.

Hip Hop Video 2

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